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Das Sammeln von Trüffeln ist eine Tätigkeit, die großes Geschick und die Einhaltung der örtlichen Gesetze erfordert. Kürzlich hat ein Vorfall in der Gemeinde Balsorano die Bedeutung von Forstkontrollen unterstrichen. Die Forstpolizei von Balsorano überraschte einen illegalen Sammler und betonte die Notwendigkeit, die geltenden Vorschriften zu befolgen, um diesen wertvollen unterirdischen Pilz zu erhalten.
Während einer Kontrolle in natürlichen Trüffelgebieten entdeckte die Forstpolizei eine Person, die illegal Trüffel sammelte. Diese Operation ist Teil einer umfassenderen Überwachungsmaßnahme, die vor der offiziellen Eröffnung der Saison für den Sommertrüffel oder Burgundertrüffel, Tuber aestivum, beginnt, die vom 1. Juni bis 15. September dauert.
Der illegale Sammler wurde nach dem Gesetz der Region Abruzzen Nr. 66/2012 mit einer Geldstrafe von etwa 466 Euro belegt. Zusätzlich wurde eine Nebenstrafe verhängt: die Aussetzung des Sammelscheins für sechs Monate.
In den Abruzzen ist das Trüffelsammeln in natürlichen Wäldern und auf unkultivierten Flächen frei, unterliegt aber spezifischen Bedingungen:
Das Gesetz sieht Sanktionen für verschiedene Verstöße vor, darunter:
Bereits vor der Eröffnung der Saison für den Sommertrüffel oder Burgundertrüffel, Tuber aestivum, hatte die Forstpolizei weitere illegale Sammler identifiziert. In den Gemeinden Barete und Montereale wurden drei Personen mit einer Geldstrafe von jeweils etwa 2.233 Euro belegt, weil sie ohne Genehmigung, ohne Hund und mit ungeeigneten Mitteln gesammelt hatten.
Die Forstpolizei führt weiterhin gezielte Kontrollen im gesamten Gebiet von L’Aquila durch, um illegales Sammeln zu verhindern und die natürlichen Trüffelgebiete zu erhalten. Diese Tätigkeit ist entscheidend, um die Ausbeutung der Trüffelressourcen zu vermeiden, einem wertvollen Erbe für die Region Abruzzen.